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Unverständnis über den Umgang mit demokratischen Grundrechten und der Versammlungsfreiheit in der Hansestadt Rostock

Rostock, 29.04.2014

Am 1. Mai wollen die Nazis von der NPD durch unsere Straßen in Groß Klein laufen, ein breites Bündnis will ihnen entgegen treten.

Die Rostocker Stadtverwaltung verweigert die Aussage über die konkrete Aufmarschroute der NPD. Außerdem wurden heute sämtliche Demonstrationen, Kundgebungen und das Demokratiefest gegen die Nazis in Groß Klein von Seiten der Stadt verboten.

"Wir sind fassungslos, wie die Stadt versucht, friedlichen Protest zu unterbinden. Andere Städte hätten gezeigt, dass ein breiter Protest gegen die NPD sehr gut gemeinsam mit der Stadt funktionieren kann. Wir werden unsere Demonstration und das Demokratiefest auf jeden Fall stattfinden lassen und dies auch gerichtlich durchsetzen", so Claudia Barlen und Torsten Sohn vom Bündnis „1. Mai ‐ Rostock nazifrei".

"Wir hoffen, auf ein Einlenken von Seiten der Stadt und fordern die Stadt auf, demokratische Proteste in Sicht- und Hörweite der Naziroute zuzulassen. "
aus:
http://rostock-nazifrei.systemausfall.org/node/13