Hetze gegen Wagenplatz in Rostock!

Pressemitteilung 6. Juni 2015

Fraktion DIE LINKE. in der Rostocker Bürgerschaft

 

Bürgerschaftsmitglied J.H. Hammer (UFR/FDP) schürt Vorurteile und Ängste zum geplanten Wagenstellplatz

 

Jan Hendrik Hammer, Mitglieder der Fraktion UFR/FDP in der Rostocker Bürgerschaft, hat sich gestern mit einem Brief an die EinwohnerInnen von Alt Bartelsdorf gewandt (Anlage). Mit Halbwahrheiten versucht er in diesem Brief das alternative Wohnprojekt „Wie Was Wagen e.V.“ in Misskredit zu bringen und eine „Intervention“ zu organisieren. Wo Dialog, Aufklärung  und Verständnis gefragt wären, schürt er Vorurteile und Ängste bei den EinwohnerInnen. 

 

Ellen Fiedelmeier (Fraktion DIE LINKE.), Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, sagt:

„In den Leitlinien zur Stadtentwicklung bekennt sich Rostock zu alternativen Wohnprojekten. Wir als Stadt haben uns vorgenommen, Interessenten zu unterstützen: Bei der Suche nach geeigneten Grundstücken, bei den Ämterabstimmungen und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Bürgerschaft hat Anfang Juni dieses Anliegen mit ihrem Beschluss zur Bereitstellung eines Wagenstellplatzes noch mals bekräftigt.“

 

Auch Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende der LINKEN. ist er erbost über das Vorgehen ihres Bürgerschaftskollegen: „So geht man nicht mit Menschen um, die ihr Leben selbstbestimmt gestalten wollen. Wagenplatzkultur ist mit ökologischen Zielen und Engagement im soziokulturellen Bereich verbunden. Außerdem haben die Leute auf dem Wagenplatz keinerlei Interesse, mit der zukünftigen Nachbarschaft in Konfrontation und Unfrieden zu leben. Mich überrascht diese Stimmungsmache auch in sofern, weil Jan Hendrik Hammer Mitglied einer liberalen Partei ist, die politisch für Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit vom Staat wirbt.“

 

Fraktion DIE LINKE. Bürgerschaft der Hansestadt Rostock Maren Haase -Geschäftsführerin Neuer Markt 1 18055 Rostock